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Die Termine der von den LKV organisierten Fahrten, die im DKV-Sportprogramm veröffentlicht sind, wurden jeweils im September des Vorjahres angemeldet. Die Ausrichter müssten zu diesem Zeitpunkt hellseherische Fähigkeiten hinsichtlich des zu erwartenden Wetters haben. Haben sie aber nicht, und deshalb müssen wir halt mit Sonne, Hitze und Kälte, mit  Regen und Schnee zurechtkommen. Kanusport ist ein Natursport und findet vorrangig draußen unter freiem Himmel statt. Aber in diesem Jahr war es schon extrem. Schon bei der Anreise am Freitagnachmittag schneite es im Erzgebirge unaufhörlich, und die Temperaturen fielen immer weiter unter null Grad. Jeder Kraftfahrer war froh, endlich unfallfrei die Jugendherberge in Warmbad erreicht zu haben.

Angereist sind wildwasserbegeisterte Paddler von sechs Vereinen aus Berlin (15 Teilnehmer), aus Bünde (3), aus Magdeburg (3), aus Würzburg (1) sowie drei Einzelpaddler. Am Sonnabendmorgen nach dem Frühstück treffen sich alle im Klubraum. Die Fahrtenleiterin Anne trennt nach der kurzen Begrüßung die Skifahrer von den Paddlern, die auch bei minus 8 Grad nicht vom Paddeln lassen wollen.

Nach der Fahrzeugeinteilung und dem Umladen der Boote gibt es noch einen kurzen Treff für ein Gruppenfoto vor der Jugendherberge.

 Gruppenfoto vor der Jugendherberge Warmbad Wolkenstein

Vielen Dank ihr Wetterexperten, nicht einmal für 24 Stunden könnt ihr einen exakten Wetterbericht liefern. Es sollte während unserer diesjährigen Frühjahrswanderung mindestens bis gegen Mittag leicht regnen. Zum Glück haben sich 20 Sportfreunde von dieser unfreundlichen Prognose nicht abhalten lassen und reisten auf den großen Parkplatz an der Silberberger Straße in Bad Saarow an.

Mit der 30. Fahrt hatte sich Jan Fröhlich als Fahrtenleiter verabschiedet. Da der SCBG die Fahrt sehr gern behalten wollte, vor allem unser Erstorganisator Wolfgang Tuch hat sich sehr dafür eingesetzt, konnten wir letztendlich einen neuen Fahrtenleiter, nämlich Frank Seffner, im eigenen Verein gewinnen. Von Jan zu Frank fand dann eine sehr geordnete Übergabe mit allen erforderlichen Dateien und Dokumenten statt, was ja dank Internet heute kein Problem mehr ist. Und schon im März 2017 konnte jeder auf unserer Website unter http://www.scbg.de/index.php/de/kanu/wandern/wintersaale/322-wintersaalefahrt die aktuelle Ausschreibung erfahren.

Und bereits am Jahresende 2017 waren alle möglichen 120 Plätze vergeben. Erfahrungsgemäß gibt es danach immer einige Abmeldungen, so dass auch noch Sportfreunde aus der Warteliste nachrücken konnten. Aber infolge Krankheit, immerhin grassierte im Februar 2018 eine Grippewelle in Deutschland, reisen dann am Freitagabend, den 23.02., 106 Sportfreunde von 11 Kanuvereinen in Bad Sulza an. Und wie immer finden sie im Eingangsbereich eine Wandzeitung mit den Informationen zu ihrem Quartier und einen Zeit- und Ablaufplan.

Die Jugendherberge ist ein ehemaliges Schloss. Erbaut wurde es 1574 als fürstliches Vorwerk auf dem Berge und dem Fleck Sulza. Zum Schloss erweiterten es die Geschlechter von Denstedt und von Tümpling 1598 bis 1690. Unter denen von Raschau erhielt das Herrenhaus 1748 das beachtliche Eingangsportal.

Ho..ho..ho.. Am ersten Adventswochenende trafen sich tatsächlich 31 Sportfreunde des SCBG zur alljährlichen Weihnachtsfeier in der Jugendherberge Buckow.

Am Freitagnachmittag reisten nach und nach alle Sportfreunde in Buckow an und bezogen ihre Zimmer. Das Abendessen war die erste gemeinsame Mahlzeit, und im Anschluss daran saßen wir gemütlich bei den ersten Naschereien und Wein und Sekt zusammen. Da wir die einzigen Gäste der JH Buckow waren, brauchten wir auf niemanden Rücksicht zu nehmen und konnten das ganze Haus für uns nutzen.

 

Eine Jubiläumsfahrt ist immer etwas Besonderes. In diesem Jahr haben wir darüber hinaus noch ein besonderes Jubiläum. 25 Kanuwanderfahrten in den neuen Bundesländern haben mehr als 30-mal stattgefunden. In den 70/80er Jahren des vorigen Jahrhunderts hoben rührige Kanufunktionäre um den Vorsitzenden der Kanuwanderer Sportfreund Reiner Buhl viele neue Fahrten aus der Taufe und verhalfen damit dem Kanuwandersport zu einem ungeheuren Aufschwung.

Angeregt und ermutigt durch einige Winterfahrten des polnischen Verbandes, an denen auch vermehrt deutsche Kanuten teilnahmen, fand auf Initiative des legendären Hilmar Schmidt aus Schwedt 1978 die erste Winterfahrt auf der Müggelspree von Fürstenwalde nach Erkner statt.

Reiner Buhl und Hilmar Schmidt eröffnen die I. Winterfahrt auf der Spree

Hilmar hatte das richtige Wochenende im Februar gewählt. Es war knackig kalt und der Dämeritzsee zugefroren. Aber zum Glück war die Eisdecke bereits tragfähig, so dass die gesamte Mannschaft in einer langen Reihe, jeweils mit 10 m Abstand, ihre Boote über das Eis ziehen konnten. Ziel war nämlich der Speisesaal des Teerwerks Erkner, einem Teilbetrieb vom PCK Schwedt, mitten im Flakenkanal.

 

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